Fitnessdrinks: Glas für Glas zum Wunschgewicht?

Wer den eigenen Körperfettanteil reduzieren will, denkt dabei häufig zuerst an Sport und Ernährung. Getränke werden leider nur allzu oft vernachlässigt – dabei ist die Flüssigkeitszufuhr, z.B. über Wasser oder Fitnessdrinks, ein ebenso wichtiger Bestandteil!
Wer beim Falschen zu tief ins Glas schaut, kann sogar noch unerwünschte Polster aufbauen – während gesunde Getränke den Fettabbau unterstützen können.

Getränkewahl beim Training – warum sie so wichtig ist

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Wenn der Körper beim Krafttraining ins Schwitzen gerät, sondert er mehr ab, als nur Wasser: Mineralien gehen in großen Mengen verloren und müssen ersetzt werden, anderenfalls treten im Körper Mangelzustände auf, die die Leistungsfähigkeit erheblich reduzieren und das Muskelwachstum behindern können. Fehlt Wasser, welches im Übrigen zwischen 55-75% des menschlichen Körpergewichts ausmacht [1], kann sich der Organismus zudem nicht mehr ausreichend abkühlen.

Gerade beim Sport ist eine ausreichende Hydration extrem wichtig!

Eine geeignete Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach dem Training ist daher entscheidend. Diese kann aus leicht gesalzenem Wasser oder isotonischen Getränken bestehen. Beiden gemein ist, dass sie schnell aufgenommen werden können und den Verlust ausgleichen. Bei isotonischen Getränken ist allerdings darauf zu achten, dass sie einen möglichst geringen Zuckeranteil aufweisen, denn dieser kann sogar höher ausfallen als der von Cola oder Energydrinks, wodurch das Abnehmen erschwert wird.

Fitnessdrinks – was können sie leisten?

Viele Athleten, insbesondere Bodybuilder, greifen im Rahmen einer Diät gern und oft auf Eiweißshakes zurück. Und das nicht ohne Grund: Sie sind eine schnelle und unkomplizierte Quelle für das benötigte Protein, welches insbesondere nach dem Training für die Regeneration benötigt wird.
Der Konsum sollte allerdings maßvoll erfolgen: Eine exzessive Eiweißzufuhr kann die Nieren auf Dauer belasten, insofern die Wasseraufnahme nicht angepasst wird. Der tägliche oder gar ausschließliche Griff zu Fitnessdrinks bringt also nicht unbedingt Vorteile.
Besser ist es, das Eiweiß aus natürlichen Lebensmitteln wie z.B. Fleisch, Fisch, Gemüse oder Milchprodukten zu beziehen. Wer fester Nahrung gegenüber Synthetikpulver wie Fertig-Weight Gainern den Vorzug gibt, profitiert in vielen Fällen von einem gemäßigteren Anstieg des Blutzuckerspiegels und verschafft sich somit ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Für eine Übersicht hinsichtlich passender Produkte für die täglich ausgewogene und eiweißreiche Ernährung verweisen wir auf unseren Artikel über proteinhaltige Lebensmittel.

Tee zeigt große Wirkung

Auf Tees kann in Sachen Hydration auch immer dann zurückgegriffen werden, wenn es um die Reduktion des Körperfettanteils und gleichzeitig um eine gezielte Regulierung des Stoffwechsels gehen soll. Natürlich sollte der Tee ungesüßt eingenommen werden, ansonsten behindert der erhöhte Zuckeranteil die für viele ohnehin anstrengende Gewichtsreduktion.

Fitnessdrinks: Die Qual der Wahl - was passt am besten zum Sport?

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Eine beliebte Tee-Variante ist dabei Grüner Tee, der in jeder Darreichungsform den Stoffwechsel anregt und somit die Fettverbrennung potentiell unterstützen kann. Eine weitere Möglichkeit: Mate-Tee. Dieser ist vielen wohl durch seine hungerstillende Wirkung im Gedächtnis. Weniger bekannt ist der Hafertee, der durch seine unterschiedlichen Wirkstoffe wie etwa Kieselerde, Eisen und Zink den Körper entschlacken soll. Vollmer’s Tee ist hier eine Alternative in loser Form und sollte mit ausreichend Wasser aufgebrüht werden.
Auch andere Teeformen wie Ingwer, Brennnessel und Blütentee regen Stoffwechsel und Verdauung an und sind eine beliebte Getränke-Wahl rund um den Kraftsport. Besonders Brennnesseltee gilt dabei auf Grund seiner diuretischen Wirkung als Geheimtipp, der die Definition unterstützen kann.

Smoothies und Säfte in der individuellen Mischung

Die richtigen Säfte und Smoothies können den Körper ebenfalls mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Flüssigkeit versorgen. Früchte und Gemüse, die besonders effektiv sind, sind unter anderen Grapefruit, Zitrone, Papaya, Ananas, Artischocken, Sauerkraut, Sellerie und Ingwer. Sie stehen im richtigen Verhältnis von Säure und Fruchtzucker und sind dadurch auch als natürliche Fettverbrenner in der Diskussion.
Natürlich sollte den Säften und Smoothies kein Zucker hinzugefügt werden. Zudem sind Smoothies, bei denen auch die Schale mit verwendet wird, die bessere Wahl – glaubt man dem Volksmund. Der Vorteil insbesondere von Smoothies: Wem einige Zutaten nicht 100%ig schmecken, er sie allerdings aus Gründen der individuellen Ernährungsplanung nicht in seinem Shake missen will, kann diese geschmacklich hinter anderen Lebensmitteln “verstecken”. Ein Beispiel hierfür ist z.B. die Verwendung eines Löffels Leinöl in einem Weight Gainer-Shake bestehend aus Haferflocken, Magerquark, Whey Protein und Früchten.

Quellen:
[1] “Water, Hydration and Health”. BM Popkin et alt. Nutrition reviews, 2010.

Bildquellen: Darwin Bell (Flickr, CC BY 2.0), s.yume (Flickr, CC BY 2.0), ninacoco (Flickr, CC BY 2.0)

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